Wandgestaltung: Ideen für deine Wände

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Kahle, leere Wände sind oft ein Grund für eine ungemütliche Raumatmosphäre. Sind alle Wände im Raum leer, kommt nur schwer Wohnlichkeit auf. Daher solltest du der Gestaltung deiner Wände besondere Aufmerksamkeit schenken. Schließlich sind sie meist die größte freie Fläche im Raum. Es gibt verschiedene Arten deine Wände zu gestalten. Ich möchte dir einen Überblick über deine Möglichkeiten geben.

Welche Wand soll ich hervorheben?

Egal, für welche Art der Wandgestaltung du dich entscheidest, solltest du dir überlegen, an welchen Wänden im Raum du diese verwenden willst. Erfahre in meinem Artikel Raumproportionen verändern: Welche Wände im Raum farbig streichen?, wie du durch den Einsatz von Farbe die Proportionen deines Raumes positiv beeinflussen kannst. Die dort gezeigten Beispiele gelten natürlich auch für farbige und gemusterte Tapeten und alle Wandbeläge, die deine Wände farblich vom restlichen Raum abheben. Durch deine Wandgestaltung kannst du aber nicht nur die Proportionen deines Raumes beeinflussen, du kannst auch die Möbel, die vor den Wänden stehen in Szene setzen.

Außerdem kannst du deinem Raum, vor allem wenn er groß ist, durch das hervorheben einer oder mehrerer Wände Struktur geben. Dein Blick hat dann einen Anhaltspunkt im Raum und verliert sich nicht so schnell. Dies sorgt für ein Gefühl von Gemütlichkeit.

Bei kleinen Räumen solltest du etwas zurückhaltender mit deiner Gestaltung sein. Denn gerade kleine Räume wirken schnell überladen und chaotisch. Wähle hier lieber eine kleinere Wandfläche.

Welche Art der Wandgestaltung ist die Richtige für mich?

Die Entscheidung über die Auswahl deiner Wandgestaltung hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen solltest du dir überlegen, wie viel Zeit und auch Geld du in die Gestaltung deiner Wände stecken willst.

Zum anderen solltest du beachten, dass sich manche Varianten vielleicht nicht für eine Mietwohnung eignen, da sie im Nachhinein schwerer zu entfernen sind. Wichtig ist, dass du auch den Rest deines Raumes, deine Möbel und Dekorationselemente mit einbeziehst und deine Wandgestaltung farblich und materiell darauf abstimmst. Du kannst die verschiedenen Varianten natürlich auch kombinieren. Es spricht nichts dagegen, eine farbig gestrichene Wand mit Wandbildern zusätzlich in Szene zu setzen.

Wände mit Farbe gestalten

Eine der beliebtesten und einfachsten Methoden, um deine Wände zu gestalten ist der Einsatz von Wandfarbe. Sie lässt sich in allen erdenklichen Tönen anmischen und ist auch für Laien einfach auf die vorbereitete Wand aufzutragen. Dabei musst du deine Wand nicht nur in einer Farbe streichen. Mit Wandfarbe lassen sich auch Muster und Formen auf die Wand bringen. Besorge dir ausreichend Malerkrepp und klebe dir dein gewünschtes Muster auf die Wand und fülle es mit Farbe. So kannst du ganz einfach eine persönliche Note in deine Räume bringen.

Auch der Einsatz von Effektfarbe, in Betonoptik oder im Metalliclook bringt auf einfache Art und Weise Individualität in deine Räume. Für mehr Inspiration schau doch mal auf meiner Pinnwand zur Wandgestaltung auf Pinterest vorbei.

 

Wände mit Strukturputz gestalten

Putz gibt es in unterschiedlichen Körnungen und lässt sich in verschiedenen Techniken auf die Wand aufbringen. Dadurch hast du auch hier eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. Zusätzlich lässt sich der Putz vor oder nach dem Auftragen farblich gestalten. So erhältst du, im Gegensatz zur Wandfarbe, nicht nur eine farblich gestaltete Wand, sondern auch noch eine spannende Struktur, die durch den Einfall von Licht besonders gut zur Geltung kommt.

Wände mit Tapeten gestalten

Bei Tapeten denkst du vielleicht zunächst an die klassische Raufasertapete. Aber besonders mit gemusterten Tapeten oder Fototapeten lassen sich spannende Effekte im Raum erzeugen. Überlege dir aber gut, wie viel Muster dein Raum verträgt. Setze eine auffällige Tapete lieber sparsam ein, um deinen Raum nicht zu überladen. So kann es schon ausreichen nur einen Teil der Wand zu tapezieren und den Rest schlicht zu halten.

Beim Onlineshop Tapeten der 70er oder beim Tapetenstudio findest du tolle und ausgefallene Muster- und Motivtapeten. Du kannst natürlich auch ein eigenes Foto verwenden und dir daraus eine Tapete fertigen lassen. So bringst du zusätzlich Persönlichkeit in deinen Raum.

Wände mit Holz und Stein gestalten

Eine weitere beliebte Möglichkeit ist das Verkleiden der Wände mit Elementen aus Holz oder Stein. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um echtes Holz und Stein oder eine Nachbildung handelt. Der Effekt ist der gleiche. Vor allem im Zusammenspiel mit Licht wirken deine Wände anschließend besonders lebendig. Diese Variante ist aufwendig in der Umsetzung und lässt sich im Nachhinein schwieriger entfernen. Daher solltest du dir sicher sein, dass du eine gewisse Zeit Freude an dieser Art der Wandgestaltung hast. Natürlich kannst du auch eine Tapete in entsprechender Optik verwenden. Dies kann ein guter Kompromiss sein.

Trotz des vergleichsweise hohen Aufwands kann so eine Verkleidung gerade in großen Räumen die fehlende Gemütlichkeit und Wärme bringen. Stimme aber auch hier den Farbton des Holzes oder Steins auf die restlichen Elemente im Raum ab. Und auch hier gilt: Weniger ist oft mehr. Gerade bei auffälligen Maserungen und Strukturen braucht es nicht viel Fläche um Akzente zu setzen. Möchtest du eine große Fläche mit Holz oder Stein gestalten, wähle lieber eine schlichtere und ruhigere Optik.

Wände mit Bildern und Wandschmuck gestalten

Du möchtest schnell und einfach eine Wand im Raum in Szene setzen, ohne gleich handwerklich tätig zu werden? Dann sind Elemente, die du flexibel und individuell anbringen kannst, wie Wandbilder, Wandschmuck oder auch Wandmöbel die richtige Wahl. Bilder oder Poster, die auf das Farbkonzept des Raumes abgestimmt sind und mit System aufgehängt werden, sind wahrscheinlich die häufigste Variante. Aber auch Wandschmuck, wie Wandteller oder Wandteppiche, auch gerne selbst gemacht, sind eine gute und individuelle Möglichkeit zur Wandgestaltung.

Diese einfache Art der Wandgestaltung lässt sich mit nahezu allen vorher genannten Varianten kombinieren. Denn es spricht natürlich nichts dagegen, eine farbig gestrichene Wand mit Wandbildern zusätzlich in Szene zu setzen.

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